Tag des Lärms
Tag des Lärms
Heute ist der Tag des Lärms und da will ich einen Beitrag leisten, doch dazu etwas später.
Eigentlich hätte ich mein Aufsatzthema «Freizeitgestaltung» nennen wollen, nun Aufsatzthemen spielen zur meiner Erleichterung schon lange keine Rolle mehr, aber dies wär jetzt schon wieder ein anderes Thema.
«Lebenslauf» war auch mal so ein Aufsatzthema in der Schule, um bei unseren ersten Anstellungen einen guten Eindruck zu machen und da wusste ich dann auch worüber ich schreiben kann und zwar über meine Freizeitbeschäftigungen. Seit meiner Selbständigkeit sind zwielichtige Referenzpersonen, besuchte Schulen, Zeugnisse und goldene Karriereleitern ebenso uninterressant wie Personalverantwortliche und so bekommt der Punkt «was tun sie in ihrer Freizeit» wieder eine neue Bedeutung. Doch keine Sorge, spätestens mit der Pensionierung kommen dann alle dran.
Banken
Banken
Es war irgendwann mal in den vergangenen Wochen, ich weiss nicht mehr genau an welchem Tag, aber es würde mich nicht verwundern, wenn es kurz vor dem Tag gewesen ist, als die Credit Suisse ihre schlechten Quartalsergebnisse präsentieren musste.
Die Geschichte nahm ungefähr hier ihren Anfang. Ich hatte mir einen Drucker gekauft mit dabei war eine sogenannte «Feriengeld-Aktion», was soviel hiess, dass ich beim Vorweisen des Kaufbeleges direkt vom Hersteller CHF 250 Stutz zurück erstatten bekomme. Ich finde solche Aktionen super, auch wenn es sich für viele gar nicht lohnen dürfte, es soll ja Leute geben deren Stundenansatz sich etwa in dieser Höhe und darüber bewegt. Da ich mich nicht zu diesen zähle, sandte ich nach dem Durchlesen der Vorgehensweise und deren Spielregeln diesen Kaufbeleg per Post in Richtung Deutschland. Zwei Monate später erhielt ich nach meiner Nachfrage eine E-Mail von einer in Irland ansässigen Firma, meine Gutschrift könne nicht überwiesen werden – dabei hatte ich doch per Copy&Paste meine internationalen Bankverbindungen ins Online Formular eingegeben und erfolgreich übermittelt, damit keinesfalls eine Ziffer verloren geht.
Nun ich bin Ausdauersportler und gebe so schnell nicht nach – ist halt etwas schlecht für diese Cashback Firma… – und so erhielt ich nach ein paar Monaten und vielen Mails später per Post ein wahres Kunstwerk zu Gesicht. Ein Check einer irischen Bank, welche Freude mir doch so ein schön gestaltetes Werk machen kann, schon allein deswegen war mir der Aufwand bis hier her Wert.
Hugh Laurie’s Protest Song
Er weiss immer wie…
…und vielleicht weiss er es noch besser als Bob Dylan und all die anderen Vögel.
Wahllos
Wahllos
Diese Tage habe ich Post bekommen, so ein Päckli in der Grösse eines dicken C5 Couverts. Es freut mich wenn ich Post bekomme, diese wird in der Regel sofort geöffnet, dass ist zum Beispiel der Fall, wenn darin eine neue Musik CD liegt, die ich mir bestellt habe. In dem oben genannten Fall liegt aber dieses dicke C5 Couvert mit dem Absender «Wahl- und Abstimmungsunterlagen» immer noch ungeöffnet auf meinem Schreibtisch und es wird wohl soweit kommen, dass es zwar nicht durch einen natürlichen Zersetzungsprozess in seine Ursprungsbestandteile zerlegt wird, aber irgendwann findet dieses Päcken den Weg ins Nirwana. Ein paar bessere Leute würden mich nun als Chaoten bezeichnen und darunter gibt es sicher auch noch ein paar die sich das Wünschen würden, es ist ja alles viel einfacher, wenn man jemand hat, dem man sein dummes, unzufriedenes und selbst gegrabenes Schicksal unterstellen kann. Ich nenne diese Leute mal schwarze Schafe, aber keine Angst auch darüber bin ich Herr und Hirte.
Wer mich kennt weiss es besser, dass meinem «Machen» ein fundiertes Tun und Handeln vorausgeht. So will ich erklären warum meine «Wahl- und Abstimmungsunterlagen» demnächst ins Altpapier fliegen.
Go West
Go West
Die heutige Technik hats in sich, so manches wurde damit vereinfacht und wiederkehrende Arbeitsabläufe in die Hände der IT gelegt. So habe ich mein ganzes Büro auf ein paar Quadratzentimeter rationaliseren können, alle meine Key-Accounts und die dazugehörigen Kontaktdaten stehen mir auf meinem MacBook Pro zur Verfügung. Auf meine Buchhaltung und mein Rechnungswesen habe ich stehts Zugriff, weiss Bescheid über den aktuellen Stand der Dinge und kann dementsprechend handeln.
Für die Umsetzung meiner Projekte bin ich natürlich auf eine zuverlässige Peripherie von Partnern angewiesen. Wenn es beispielsweise um die Digitalisierung von Fötelis und Texte geht, tut es auch so ein Büroschreibtischscanner. Diesen gibts bei Media-Markt sicher schon ab 99.99 und lässt sich relativ leicht unter die Schulter klemmen und bequem via USB – so heisst das neumodische Zeugs – an mein Macbook Pro anstöpseln.






