Allegra e bainvgnü a Scuol

26.Oktober 2008

Allegra e bainvgnü a Scuol

Endlich, ich sehe langsam Licht am Ende einer langen schwarzen Röhre, der Vereina-Tunnel entlässt mich ins Unterengadin. Die Gegend zeigt sich in seiner vollen Pracht, goldig sind die Lärchen, von gelbgrün bis rötlich das Laub. Die warme Spätnachmittagssonne bringt die Umgebung zum erglühen, während sich ein kalter und blauer Himmel darüber legt.

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Es ist genau so, wie ich es mir gewünscht und in meinem Kopf vorgestellt habe. Freudig fahre ich den VW-Bus über die mir nicht unbekannten Strassen in Richtung Scuol, den Sven Hedin – übrigens auch ein alter Schwede – dirigiere ich ohne Umwege auf den Campingplatz Gurlaine, wie ich ebenso problemlos den Trinkhahn für die Frischwassertanks finde. Das iIrgendetwas im «Shuffle-Modus» liefert die perfekten akustischen Untermalungen «feels like home – Phontaine», ich bin nicht das erste mal hier.

Lucky Man

3.September 2008

Lucky Man

Nachdem ich mir in meinen Plattenläden fast jedes Fächli und deren Genres erschlossen und daraus die schönsten Perlen an Musikstücken für mich herausgepickt habe, bin ich nun mittlerweile bei den «Britpoppern» angelangt. The Verve – Lucky Man «Well, I’m a lucky man with fire in my hands. I hope you understand.»

Ich hatte bis jetzt einen grösseren Bogen um das Fächli des Brit-Pops gemacht, diese unbeschwerten und breiten Gitarrenriffs galten für mich bis dahin als zu träumerisch, arrogant und eher gehaltlos, mal abgesehen vom Verhalten einiger Brüder von Sechsseitern und Sängern, welche sich dauernd in irgendwelchen Raufereien bestätigten.

Fischen

4.August 2008

Fischen

Ich weiss, ich sollte wieder einmal ein paar längere Sätze in mein Blog schreiben. Nun der Grund weshalb ich es nicht geschafft habe ist derjenige, dass ich in den letzten paar Monaten einfach das falsche T-Shirt getragen habe.

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Windstille

12.Mai 2008

Windstille

Es gibt Tage da pflege ich die Windstille. Der Sommer steht bevor und alles wird ein bisschen einfacher, allerdings wird es hier schwieriger sein etwas Ruhe zu finden, denn man hat mir dieses Jahr den Terror direkt vors Dorf gestellt.
Es finden die modernen Kreuzzüge statt, die Holländer spielen gegen die Spanier, die Franzosen gegen die Deutschen, die Schweizer gegen die Kroaten und ich frage mich, was die eigentlich alle vor meiner Haustüre suchen.

Kein Problem für mich, solange ich noch beweglich genug bin um meinen Haushügel zu erklimmen, damit ich die Windstille auch dieses Jahr geniessen kann. Seit meine Fahrräder breite und fette Reifen haben sind Ausflüge auf den wenige Bikeminuten entfernten Hügel die Regel. Klar, damals war es mehr Berg als Hügel, aber heute sehen Berge definitiv anders aus. Es ist also eher eine gemütliche Sonntagsspazierfahrt als eine grobe Tour und immer wenn ich ein paar offene Fragen habe, wie zum Beispiel «Wo ich denn überhaupt noch hin soll auf dieser grossen Kugel.» Dann bekomme ich sogleich auch Antworten, «Ich komme wieder hier her.» Irgendwo treffe ich dann mein lieblings Bänkli an, lasse mein Herz auf kaum zählbare 50 Schläge pro Minute sinken und lege mich für eine Weile hin. Die Welt kann mir dann gut und gerne gestohlen bleiben.

Wear a loud shirt

7.Mai 2008

Wear a loud shirt

«Speak softly and wear a loud shirt» ist so eine alte Weisheit. Dazu braucht es natürlich auch Kleidung, die schönsten bedruckten T-Shirts gibt es bei LaFraise.com.

In regelmässigen Wettbewerben werden eingesandte Motive und Kunstwerke von möglichen Käufern bewertet und je nach Gefallen und Nachfrage in limitierten Auflagen produziert. Die auserkorenen Künstler werden auch würdig mit 1000 Euro entlöhnt. Die T-Shirts werden gemäss dem Leitmotiv von American Apparel auch unter fairen Bedingungen und höchsten Qualitätsmasstäben hergestellt, bedruckt wird dem Produkt ebenbürtig.