Mind the gap!

23.Oktober 2009

Mind the gap!

«Travel is a means to an end. Home.», lese ich auf der Rückseite meines Planes, welcher mir einen Überblick über die Londoner Tubes verschafft. Die Bahn fährt über holprige Geleise, kurz nach Upminster sind die kleinen und runden Wagen noch weitgehenst leer. Was «Home» ist wird mir in ein paar Zeilen weiter unten erklärt. IKEA, so die Antwort eines schwedischen Möbelherstellers.

Gewiss lässt es sich damit zu Hause gemütlich machen. Zufrieden mit dieser Antwort bin ich halt noch nicht. «Home» wird sicher nicht nur aus billigen Stoffen und Hölzern bestehen. Viele Reisen kann man antreten und die Mittel dazu sind ebenso vielfältig. Ausnahmsweise bin ich mit dem Auto unterwegs und bin in den äusseren Vorort von London gekommen, etwas später möchte ich dann per Schuhe durch die schottischen Highlands wandern. Im Kopf kann man aber auch spannende Reisen unternehmen, zu Hause im Garten mache ich das jeweils am Liebsten.

Sich wohl fühlen, ein für mich mittlerweile wichtiger Begriff. Wo man zu Hause ist tut man das in der Regel auch. Wäre es jetzt aber nicht von Vorteil, wenn man überall zu Hause sein könnte? Weil dann erübrigt sich sogleich auch die Frage, wann und wo das oben zitierte Ende erreicht ist. Kompliziert meine Gedankengänge zu verstehen, meine kurze Reise bis nach Upminster vielleicht etwas einfacher.